CASTRO

Unterscheidet sich von anderen Städten in Chiloé durch seine Pfahlbauten, alle Häuser stehen auf fest in der Insel verankerten Pfählen, um bei Hochwasser eine Überflutung der Häuser zu vermeiden. Die Stadt liegt an den Ufern der Großen Insel und in der Mündung der Flusses Gamboa.

Weitere interessante Orte sind die Plaza de Armas, das Regionalmuseum, das Museum für Moderne Kunst von Chiloé und die Kirche von San Francisco, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert wurde. Castro ist auch gleichzeitig Ausgangspunkt für die touristischen Exkursionen.
Castro, die Hauptstadt der Provinz von Chiloé, wurde 1567 von Maño Ruiz de Gamboa gegründet und liegt 175 Kilometer von Puerto Montt und 1.187 Kilometer von Santiago entfernt. Der Tourismus und die Fischerei sind die Hauptaktivitäten der Bevölkerung.
DALCAHUE
Ist ein wichtiger See-Verbindungspunktes zwischen der Großen Insel und der Insel Quinchao durch den Kanal Dalcahue. An seinen steinigen Stränden findet man großen Mengen von Schalen- und Krustentieren, welche die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung und die Grundlage für die exquisite lokale Gastronomie darstellen.
CHONCHI

Wird auch die "Dreigeschossige Stadt" wegen des massiven Gebrauchs von Zypressenholz in den Konstruktionen genannt. Unbedingt sehenswert sind das Regionalmuseum, das Museum für Moderne Kunst, die Kirchen Llau-Llau, Vilopullí, Rilán und San Francisco, die Kapelle von Quilquico, der Berg Millantué und der Stadtpark von Castro.
Von Chonchi aus gelangt man zur Insel Lemuy in nur 15 Minuten mit einem Boot mit einem Fährschiff. Lemuy ist ein pittoreskes Ausflugziel wegen der Schönheit der Kirche Ichuac, der Lagune Puchilco und den Dörfern Puqueldón, Aldachico und Defif, die von Kanälen, winzigen Inseln und wunderschönen Stränden gesäumt sind.
Chonchi liegt in der Mitte der Großen Insel, 23 Kilometer südlich von Castro.
QUELLON
Ist eine zauberhafte Stadt, von der aus man eine unvergleichliche Panorama-Sicht auf den Vulkan Corcovado und die umliegenden Inseln hat. Ebenfalls findet man an diesem Ort die Eingeborenen-Kommunen Compu, Chadmo Central und Hauipulli, die einzigen in Chiloé.
Die Stadt, die 75 Kilometer südlich von Chonchi und 92 Kilometer von Castro entfernt liegt, wurde im Jahre 1906 von der Destille Quellón gegründet, die Aceton, Methylalkohol und Kohle bis Mitte des XX. Jahrhunderts produzierte. Trotzdem hat sich die Bevölkerung eine intensive Fischerei- und Industrieaktivität in den Lokalitäten von Chaitén und Aisén im kontinentalen Teil von Chile bewahrt.
DER NATIONALPARK VON CHILOE

Ist eine Oase wilden Lebens, eine Hochburg der Natur inmitten der Großen Insel. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 43.957 Hektar. Um ihn zu besuchen, muss man von Castro in Richtung Süden starten an den Seen Huillinco und Cucao entlang bis man zum Dorf Cucao, gelangt, dem Haupteingang zum Park.
Das Naturschutzgebiet umfasst paradiesische Strände und eine stattliche Vielfalt in seiner Flora (Coigue, Olivillo canelo, Ulmen, Zypressen, Arrayán, Haselnuss und Luma) und Fauna (unter den Säugetieren: Wolf und Meeresnutria, Chilote-Fuchs, der Bergaffe von Chiloé, rote Maus von Chiloé, Pudú oder chilenischer Hirsch und der patagonische Specht, sowie Vogelarten wie: Carrancas, Pato quetru no volador, Flamingos und einige Pinguinarten).