Heute ist Calama (2.250 Meter über dem Meeresspiegel) die Hauptstadt der Provinz von Loa und eine der wichtigsten Städte der Region Antofagasta. Aufgrund ihres wirtschaftlichen Aufschwung, den man vor allem in den Handelszentren und an der grünen Produktivität der Felder erkennen kann, hat sich die Stadt zu einer wahren Oase im Vorgebirgsgürtel der chilenischen Bergkette gemausert.
Dieser Aufschwung zeigt sich auch in der effizienten und kompletten touristischen Infrastruktur, die zur Zeit den Ausgangspunkt zum Kennenlernen zahlreicher lokaler und regionaler Sehenswürdigkeiten wie Chuquicamata, die größte und weit geöffneteste Mine der Welt und damit der Hauptversorger Chiles für Kupfer.

Aber das ist nicht alles. Die Abenteuertour geht weiter durch eine Handvoll Eingeborenen-Dörfer voller Magie und Zauber wie z.B. Chiu Chiu, Caspana, Toconce und Aiquina, oder ganze Festungen wie Pukara de Lasana und Pukara de Turi, Spuren des Glanzes der einstigen Aymaras (ethnische Gruppe der Anden), der sich noch heute in den Traditionen und Gebräuchen der Bewohner dieser Orte fortsetzt. Calama ist gleichzeitig die Eingangspforte zum Besuch von San Pedro de Atacama, einer anderen Welt, die nicht nur die weitläufigsten Salinen (Salzgewinnungskanäle) des Landes, sondern auch die trockenste Wüstenlandschaft der Welt besitzt. Außerdem gibt es unglaubliche Naturlandschaften, präkolumbianische Dörfer und beeindruckende archäologische Reste.
Aus diesem Grunde wird die Stadt auch als die "Archäologische Hauptstadt Chiles" angesehen.
Eine Hauptstadt, die mit dem Archäologischen Museum des Pfarrers Padre Le Paige ihre beste Verbindung zur Vergangenheit hat. Mehr als 380 Tausend Stücke stellen elftausend Jahre Geschichte und Entwicklung der Kultur von Atacama dar.
Brauchen Sie noch mehr Gründe, um Calama zu besuchen? Wir denken, nein. So vermerken Sie auf Ihrer Reiseroute den Namen dieser chilenischen Stadt, die wie eine Oase aus den durstigen Landstreifen der Wüste auftaucht.